Wallfahrt. Karneval. Leistungsschau. Testmarkt. Von allem ein bisschen aber nicht nur das eine oder andere. Die GamesCom stellt unter den Messen und Großveranstaltungen eine Klasse für sich dar.
Eine Klasse für sich
Wo kann man sonst erleben, dass Kunden in langen Reihen eine Stunde und länger anstehen, nur um eine Produktneuheit oder Lineextension für ein paar Minuten auszuprobieren? Kaum, außer in der Spielewelt. Auf welche Veranstaltung bereiten sich Besucher schon Wochen vorher mit einer solchen Begeisterung vor, dass sie sich psychedelisch abgedrehte Outfits zusammenschustern, sich schminken, färben, stylen und alles sonstwie Mögliche tun, ihren Idolen und Marken-Ikonen ähnlich zu sehen? Das tun sie wenn nicht für den Karneval wahrscheinlich nur für Gamescom. Die spricht von sich selbst als vom ... weltweit größten Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung.
Ventil für Emotionen und Abenteuer
Da ist bei allem Kommerz … wohl auch Seele im Spiel. Irrationalität und Gestaltungskraft, die in einer immer einheitlicheren Welt nach Innen ausbrechen. Und sich im Spiel Freiheiten herausnehmen, die sich unter einem allgemeinen, gesellschaftlichen Kontroll- und Präventivgebot im realen Leben nicht verwirklichen lassen.
Mehr als nur Verkaufszahlen
Und da geht es auch der Industrie um mehr, als um Verkaufszahlen. Wenigstens bei denen, die als Big Players ganz vorne mitspielen. Sony, Microsoft und Nintendo schicken Ihre Produktentwicklungen Xbox, Wii und Playstation wie Gladioren im Kampf um Innovationsführerschaft in die Gaming-Arena. Es geht um mehr als nur um Publikums-Erfolg, es geht um die Vorherrschaft bei interaktiven Systemen und elektronischen Steuerungen. Ein Markt der um vieles größer ist als die Spieleindustrie.
Wir haben uns das einmal angesehen. Dank geht an Firecube Public Multimedia und realtime visions als Content Sponsoren. Mehr Bilder? Mehr Bilder!
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